Leibe muss Bürger besser in Politik einbinden

Bei erschreckend niedriger Beteiligung wählten die Bürger Triers Wolfram Leibe am Sonntag zum künftigen Oberbürgermeister. Die Piraten bieten ihre Hilfe dabei an, Triers Einwohner durch eine Transparenz-Offensive wieder stärker an der Stadtpolitik zu interessieren und einzubinden.

Andreas Brühl , Vorsitzender des Kreisverbands Trier/Trier-Saarburg

Andreas Brühl , Vorsitzender des Kreisverbands Trier/Trier-Saarburg

„Wir gratulieren Herrn Leibe herzlich zur Wahl zum Oberbürgermeister. Bei 111 Stimmen Vorsprung in einer Stadt der Größe Triers ist es als kleine Partei umso wichtiger, eine klare Ansage zu machen. Unsere Wahlempfehlung war sicherlich mit ein Faktor für Leibes Erfolg. Das Schweigen der anderen kleinen Parteien kann ich mir nur mit taktischen Erwägungen erklären. Uns geht es mehr um die Sache.“ so Andreas Brühl, Vorsitzender der Piratenpartei Trier/Trier-Saarburg, „Bei einer Wahlbeteiligung von 30,4% haben jedoch effektiv nur 15,27% aller Wahlberechtigten Leibe ihr Vertrauen ausgesprochen. Wir sehen es deswegen als eine seiner wichtigsten Aufgaben an, die Trierer Bürger in den nächsten acht Jahren mehr an der Stadtpolitik zu beteiligen. Als ersten Schritt könnten Informationen über das Handeln des Stadtvorstands, der Stadtverwaltung und des Stadtrats nachvollziehbarer aufbereitet werden. Denn nur informierte Bürger haben auch die Möglichkeit sich zu beteiligen. Wir Piraten haben konkrete Vorschläge in unserem Kommunalprogramm, welche wir Herrn Leibe gerne vorstellen.“

Sebastian Kratz, Sprecher für Kommunalpolitik im Kreisverband Trier/Trier-Saarburg

Sebastian Kratz, Sprecher für Kommunalpolitik im Kreisverband Trier/Trier-Saarburg

Sebastian Kratz, Sprecher für Kommunalpolitik im Kreisverband, ergänzt: „Für uns absolut unverständlich ist, dass keine Partei außer den Piraten eine Wahlempfehlung für einen der beiden Stichwahlkandidaten abgegeben hat. Vor allem angesichts der bereits erschreckend niedrigen Beteiligung im ersten Wahlgang erzeugte diese Haltung offenbar noch mehr Desinteresse bei den Wahlberechtigten. Wenn Parteien ihrem Auftrag zur politischen Willensbildung nachkommen, sich aktiv in den Wahlkampf einbringen und den Kandidaten empfehlen, der am besten zu ihren Überzeugungen passt, werden sich auch wieder mehr Menschen an der Wahl beteiligen.“


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